Im Abgang souverän: 6 Tipps für ein gutes Präsentationsende

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Im Abgang souverän: 6 Tipps für ein gutes Präsentationsende

Die Rede von David Cameron hat in der vergangenen Woche die Runde durch das Internet gedreht. Grund dafür: Der inzwischen ehemalige britische Premierminister hat nach seinem „Thank you“ vergessen, dass sein Mikrophon noch eingeschaltet war. Seelenruhig ging er vom Pult zur Tür seines Hauses und fing an zu summen: „Do dooooo do do“.

Witzig, nicht? Das fand das Internet auch. Denn besonders der letzte Teil seiner Rede, ein zwanzig Sekunden Beitrag, wurde auf YouTube schon 187.298 Mal angeklickt. Hier das Video.

Charmanter Premier – aber es geht auch schlimmer

Camerons Abgang spielt und natürlich sehr schön in die Hände. Eine Präsentation richtig vorzubereiten, bedeutet nicht nur die Kernbotschaft zu kennen oder die Worte richtig zu wählen. Es bedeutet genauso, alles drumherum nicht zu vergessen. Sozusagen die letzten Stunden/Minuten vor und nach dem Vortrag. Unten haben wir für euch eine kleine Checkliste zusammen gestellt, worauf ihr achten solltet.

Zum Beispiel, ob die Technik funktioniert oder das Mikrofon noch angeschaltet ist. Im Fall Cameron ist zwar nichts weiter passiert, denn sein Summen kam bei den Leuten ganz charmant an. Es hätte aber auch sehr peinlich werden können.

Wir haben vor kurzem einen Vortrag gesehen, in dem die Rednerin eine sehr informative und interessante Präsentation zum Thema „Social Media für Einzelunternehmen“ hielt. Auf der Bühne souverän und kompetent, aber das Mikrofon hat sie vergessen auszuschalten. Nachdem sie von der Bühne gegangen war, hörten wir sie zu ihrem Assistenten sagen: „In der ersten Reihe hat mich die eine so angestarrt als ob ich das falsche Kostüm anhätte. Das war vielleicht scheiße!“ Woraufhin er erwiderte: „Claudia, ist das Mikro noch an?“ – Peinliches Schweigen. Seit dem haben wir sie auch nicht mehr wieder gesehen.

Schlimmer geht’s immer – aber auch als richtiger Fauxpas

Die Dame war sicher nicht stolz darauf, aber zumindest hätte man diese Peinlichkeit noch hinweglächeln können. Einen richtigen Fauxpas hat sich die deutsche Moderatorin Katja Burkhard geleistet, die nach der Sendung mit eingeschaltetem Mikrofon anfing über die Sängerin Kesha zu lästern. Auf ihrer Facebook-Seite entschuldigte sich Burkhard für den Fauxpas, einen bitteren Nachgeschmack hat die Story aber trotzdem. Seht hier das Video.

Die Stunden vor dem Vortrag – Worauf ist zu achten?

Es ist natürlich immer leichter, Dinge schlechtzureden. Aber Pitch5 zeigt euch nicht nur was nicht gut ist, sondern bietet euch auch konkrete Tipps an. Neben den Vorbereitungen für deine Präsentation selbst, findest du auf die Vorbereitungsschritte, die es zu beachten gilt, in den wenigen Stunden, bevor du deinen Vortrag hältst.

Hier erhältst du eine kleine Checkliste von uns:

  • Bühne überprüfen
    Gestalte deine Bühne so, wie du dich auf ihr wohlfühlst.
  • Instant Messenger ausschalten
    Sind alle Hintergrundprogramme auf deinem Laptop ausgeschaltet, die nicht zur Präsentation gehören? Wir denken da an Spotify, WhatsApp-Messenger oder einfach nur deinen Browser. So bekommst du während deiner Präsentationen keine unerwarteten Nachrichten oder es trällert nicht spontan Rihanna ihren neuesten Sommerhit. Lass die Zuschauer keinen Einblick in deine Daten haben.
  • Temperatur im Saal regeln
    Auch wenn es vielleicht doch im Verantwortungsbereich des Veranstalters liegt. Wenn du frierst oder schwitzt, weil die Temperatur nicht stimmt, leidet am Ende deine Präsentation. Schaffe eine Umgebung, in der du dich wohl fühlst. Das gleiche gilt für Lautstärken oder Lärmquellen und Licht.
  • Soundcheck durchführen
    Funktioniert das Mikrofon und die Dateien, die du zeigen möchtest. Verstehen alle das YouTube-Video, das dein Beispiel unterfüttern möchte.
  • Hosentaschen leeren
    Wer kein Kleingeld oder Schlüssel in den Hosentaschen hat, kann auch nicht damit rumspielen. Du möchtest ja immerhin nicht als ein Känguru wahrgenommen werden. Gib die Sachen deinem Assistenten oder leg sie in deine Tasche. Auf der Bühne wirst du sie nicht brauchen.
  • Ganz wichtig zum Schluss: Entspann dich!
    Du hast ein Konzept, du hast dich vorbereitet, du kannst das! Atme tief durch, bevor du auf die Bühne gehst. Es besteht kein Grund nervös zu sein. Falls du es doch nicht ablegen kannst, erinnere dich an Dinge, die dich beruhigen. Versuch deine Nervosität in Gelassenheit umzuwandeln. Das erzeugt die Kraft, die du brauchst, um richtig zu überzeugen.

Noch mehr Tipps zur Vorbereitung findet ihr im Speech Pad Business, Speech Pad 4school und bald auch in der Checkliste von Pitch5. Registriere dich dazu gleich vorab, um einer unserer Closed-Beta-Tester zu werden.

Hier geht’s zur Anmeldung.

Bild: Patrick van IJzendoorn via Compfight cc

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